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Innovative Unternehmensführung

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Kapitel 11: Die Gestaltung der Geschäftsprozesse

Der Geschäftsprozess ist in seiner Funktion eine Folge von Arbeits-, Informations- und Entscheidungsschritten, der in der Regel unterschiedliche Hierarchieebenen und Abteilungen verknüpft. Diese Folge von Funktionen orientiert sich am Kerngeschäft des Unternehmens und ist in ihrer Wertschöpfung messbar.

Sämtliche Geschäftsprozesse sind prinzipiell auf den besonderen Charakter und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens ausgerichtet. Die organisatorische Betrachtung und unternehmerische Wertung der Geschäftsprozesse muss sich deshalb auf den damit erzielbaren Nutzen konzentrieren.

Jeder unzureichend oder gar falsch abgewickelte Arbeitsvorgang setzt sich in seiner Auswirkung durch den ganzen Geschäftsprozess bis hin zum Kunden fort. Mängel zu beseitigen ist umso kostspieliger, je später sie erkannt oder behoben werden. Abgesehen davon gilt es auch noch, den damit ausgelösten negativen Eindruck beim Kunden zu „verkraften“. Ziel muss es also immer sein,

  • die Geschäftsprozesse stets aktuellen Veränderungen anzupassen bzw.
  • entdeckte Fehler oder Mängel so schnell wie möglich zu beheben und
  • dabei den erwarteten Nutzen (Zielsystem des Unternehmens) immer im Auge zu behalten.

Soll der Kunde im Mittelpunkt zielorientierten Handelns stehen, müssen alle betroffenen Abteilungen und Stellen in die Bemühungen zur Optimierung der Geschäftsprozesse eingebunden werden. Alle daran beteiligten Miterbeiter/-innen sind als untrennbares Ganzes gefordert, an der besten Lösung im eigenen Interesse sowie dem des Unternehmens und der Kunden zu arbeiten. Hierzu muss an allen Stellen der Arbeitsabläufe nach Hinweisen für Probleme oder Verbesserungsmöglichkeiten gesucht werden. Die zielführende Neugestaltung muss sich deshalb auf die ganzheitliche Wirkung des Unternehmens nach innen und außen beziehen.

(Fortsetzung folgt)

Kapitel 12: Die Kontrolle des Erfolgs

19.01.2012
Ludwig Utz