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Projektarbeit ergänzt die normale Aufgabenerfüllung in Organisationen bei in der Regel neuen, strategisch bedeutsamen und komplexen Vorhaben (Projekten). Diese Notwendigkeit stellt sich insbesondere durch die rapide Vermehrung des Wissens. Dadurch wird der Wettbewerb immer härter. Zusätzlich globalisieren sich die Märkte mit wachsendem Tempo. Was ist geschehen?
Das Technik- bzw. Industriezeitalter des 20. Jahrhunderts hat sich mit einem immer rasanter werdenden Tempo zum Informations- bzw. Wissenszeitalter entwickelt. Welche Anforderungen stellt diese Entfaltung menschlicher Leistungsbereitschaft und Kreativität an die Wirtschaft?
Die Wissenschaften haben in vielen Forschungsbereichen eine große Menge neuen Wissens erarbeitet. Dadurch hat sich dessen Halbwertszeit (Zeit, nachdem das Erlernte die Hälfte des Nutzens aus seinem Reife- und Entwicklungsprozess erreicht hat) drastisch verkürzt. Signifikant dafür ist die Informationstechnologie (IT).
Wissenschaftler prognostizieren, dass sich, als Folge davon, das derzeitige Verhältnis von Lernen und Weiterbildung (80 zu 20) auf 20 zu 80 umkehren wird. Daraus entsteht ein Ausbildungsbedarf, der vom Staat im Hinblick auf die ethisch begründeten Werte von Führungsverantwortung, Leistungsbereitschaft und sozialer Gerechtigkeit nicht mehr finanzierbar ist.
Was ist die Lösung?
Vernetztes Projektmanagement …
… dient dem Ziel, für und mit Personen oder Institutionen, die maximale Leistungsfähigkeit „on the job“ zu entwickeln und vorhandenes bzw. neu entstandenes Wissen geistig und technisch zu vernetzen. Das methodische Vorgehen dient der innovativen unternehmerischen Entwicklung und orientiert sich an der ganzheitlichen Organisationsmethode der Gesellschaft für Organisation (www.gfo-web.de) sowie an  BeComE® Selbstwertmanagement. Dieses Vorgehen fördert das Verständnis für private, betriebliche, volkswirtschaftliche oder weltwirtschaftliche Wirkungszusammenhänge. Die beteiligten, betroffenen oder benötigten Personen werden im Projekt nach Bedarf für bestimmte Aufgaben eingesetzt. Ziel des Vorgehens ist das ökonomische Prinzip
maximale Leistungsfähigkeit, minimale Kosten, optimaler Gewinn.
Vernetztes Projektmanagement ist in allen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens anwendbar, spricht aber im Wesentlichen folgende drei Systeme an:
Die zu beratenden Personen werden unterstützt im Aufbau neuen Wissens auf der Grundlage ihrer individuellen Stärken. Zweck dieses Vorgehens ist es, die besonderen Fähigkeiten zu erkennen und im Sinne selbst vorgegebener Ziele zu fördern oder zu fordern. Dadurch können Personen ihre Leistungsfähigkeit steigern und sich nach ihren individuellen Vorstellungen weiterentwickeln. Darüber hinaus werden sie in die Lage versetzt, sich mit geringem finanziellen Risiko sowie sicher und schnell an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Das dafür erforderliche neue Wissen wird durch individuelles oder organisationales Lernen im Zuge der Projektarbeit vermittelt. Dabei werden die zu berücksichtigenden Wirkungszusammenhänge aufgezeigt, zwischen persönlichen Zielen und denen des Umfeldes differenziert und dadurch mediatorisch Interessenskonflikten vorgebeugt.
Die Wettbewerbs- oder Konkurrenzfähigkeit von Organisationen der Wirtschaft (z.B. Unternehmen, Sportvereine, etc.) erfordert die zeitnahe Anpassung an geänderte Rahmenbedingungen. Zu diesem Zweck sind vom oder von der jeweiligen Leiter/-in einer Organisation Ziele vorzugeben. Die an der Projektarbeit beteiligten Personen lernen im vernetzten Projektmanagement hinzu durch gemeinsames Vorgehen und die ständige Verfügbarkeit der zielführenden neuesten Informationen. Daraus resultiert eine höhere, individuelle oder kollektive Intelligenz, die den Prozess des Wandels unterstützt, die organisatorischen Strukturen stabilisiert und die Arbeitsabläufe beschleunigt. Dadurch reduziert sich auch der Aufwand an Zeit und Kosten für Besprechungen aller Art – die Ergiebigkeit menschlicher Arbeitsleistung (Wertschöpfung) steigt. Zusätzlich verbessert sich auch die Qualität der Arbeitsergebnisse. Des Weiteren wichtig ist die kontinuierliche Vorhersage der künftigen Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben im Hinblick auf das zu erwartende Jahresergebnis (vgl. innovatives Management und Cash Flow Management). Auf der Grundlage der auf diese Weise erarbeiteten Informationen kann das Management schnell und sicher über den weiteren Einsatz der verfügbaren finanziellen Mittel entscheiden.
Im Innenverhältnis bewirken diese Maßnahmen mehr Sicherheit, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen. Folge davon ist ein angenehmes Arbeitsklima, solide wirtschaftliche Verhältnisse mit gestärkter Konkurrenz- bzw. Wettbewerbsfähigkeit im Markt.
Personen oder Institutionen werden unterstützt bei der Lösung verwaltungstechnischer Probleme im Umgang mit Behörden oder der Justiz. Dafür ist vernetztes Projektmanagement als mediatorisch angelegte Methode mit rein sachlicher Argumentation und Kommunikation die Grundlage. Das Ergebnis sind reduzierte Behördenkontakte und juristische Auseinandersetzungen. Der daraus resultierende Nutzen ist geringerer Zeitaufwand sowie weniger Kosten und Ärger – auch für den Staat.
26.01.2012
Ludwig Utz